Golfclub Kitzbühel
Golfclub Kitzbühel internes Clubhaus

Seit mehr als 50 Jahren wird am Golfplatz Kaps Golf gespielt. Der Golfclub Kitzbühel ist damit der traditionsreichste der vier Kitzbüheler Golfclubs. Auf der Sonnenseite Kitzbühels gelegen, inmitten einer faszinierenden Berglandschaft, eröffnen sich dem Spieler wunderschöne Aussichten auf die Stadt Kitzbühel, die ihm hier zu Füßen liegt. Seine reizvolle Lage mitten in Kitzbühel und die herausragenden sportlichen Erfolge haben Platz und Verein zu einem der bekanntesten Clubs Österreichs gemacht.
Im Zuge der Umgestaltung des Golfplatzes Kaps im Jahr 2005 entstand Bedarf an neuen Räumlichkeiten für Umkleiden bzw. zur internen Nutzung durch den Golfclub. Graf Max Lamberg stellte großzügigerweise für diesen Zweck das ehemalige Wirtschafts- und Gesindehaus des Schlosses zur Verfügung. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum neu errichteten Clubhaus samt moderner Hotelanlage und bildet so den idealen Brückenschlag zwischen dem historischen Schloss aus dem 15. Jahrhundert, dem Schlossgarten, der Schlossmauer und den Bauten der unmittelbaren Gegenwart.
Dieser historischer „Brückenschlag“ wird auch durch eine real vorhandene Brücke versinnbildlicht. Clubhaus und das ehemalige Wirtschafts- und Gesindehaus wurden mit einer Holzbrücke verbunden. So konnten die Wege zwischen Clubhaus, Golfanlage und Umkleiden bzw. den internen Clubräumlichkeiten kurz gehalten werden.
Das Eingangsgeschoß bietet Raum für Büroräumlichkeiten, eine kleine Bar und für die Garderoben. Eine zentrale und raumbeherrschende Wendeltreppe verbindet dieses Geschoß mit der Lounge.
Die Lounge ist das oberste Geschoß eines turmartigen Gebäudeteiles und bietet einen beeindruckenden Einblick in die zimmermannsmäßige ausgeführte Zeltdachkonstruktion. Diese Holzkonstruktion wurde bis zur Dachuntersicht von allen Zwischenebenen und statisch nicht relevanten Teilen befreit. Das führte durch die bestehende steile Dachneigung zu einer beeindruckenden Raumhöhe.
Alle Holzteile wurden sandgestrahlt und geölt, und zeichnen sich durch ihre dunkle Farbe deutlich von den weißen Putzflächen ab. Dadurch entsteht eine Unzahl von stürzenden und sich kreuzenden Linien. Dieses Linienthema wurde auch zum Gestaltungsprinzip des abschließenden Geländers. Durch eine Verdrehung des Handlaufes der Stiege gegenüber dem Befestigungsring am Boden erhält jeder Füllstab eine unterschiedliche Neigung.
Die Kombination aus historischem und zimmermannsmäßigen abgebundenen Dachstuhl mit ungewöhnlich großer Raumhöhe und einem in moderner Handarbeit geschmiedetem Geländer bietet ein spannendes und einzigartiges Raumerlebnis. Alle Einrichtungsgegenstände sind mobil und ermöglichen eine Vielzahl von verschiedenen Nutzungsszenarien im Spannungsfeld vom reinen Raumerlebnis eines nicht möblierten Raumes bis hin zur Vollversammlung der Clubmitglieder.
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